Archiv der Kategorie 'Allgemein'

DO: „Das haben wir in Kauf genommen.“

via Antifa Impuls Dortmund

Als die Stadt Dortmund am 16. Mai 2011 den Straßenstrich an der Ravensberger Straße schloss, ging ein als „Dortmunder Modell“ bekannter Kompromiss zwischen den Bedürfnissen von freischaffenden Prostituierten auf der einen und Anwohnern auf der anderen Seite zu Ende.

Mit einer Debatte, die von rassistischen Stereotypen gegen Roma geprägt war, erreichte eine Allianz aus Immobilienbesitzern, ortsansässigen Eltern und sich rechtspopulistisch profilierenden Politikern die Schließung des Straßenstrichs, der in ihrer Diktion zur Ursache allen Übels in der Nordstadt stilisiert wurde.

Der Preis dieser Repression gegen Frauen, die auf ein Einkommen aus der Prostitution angewiesen sind, wurde schon damals klar benannt: Gerade die Sexarbeiterinnen aus Bulgarien wurden dadurch in die Illegalität gezwungen, und verloren den Schutz vor gewalttätigen Übergriffen, den der Straßenstrich mit seinen Verrichtungsboxen und dem sozialen Gefüge bot.

Auch den Offiziellen der Stadt war schon damals klar, was eine Schließung des Strichs mit sich bringen würde. Wilhelm Steitz, Ordnungsdezernent der Stadt Dortmund am 16. Mai 2011: „Wenn wir das [den Straßenstrich] jetzt abgeschafft haben, dann ist es natürlich auch richtig, das die Sicherheit dann auch wieder eingeschränkt ist. Das ist richtig, aber das haben wir in Kauf genommen.“ Was genau hier in Kauf genommen wurde zeigte sich am 17. August des selben Jahres, als ein Freier eine Prostituierte nach einem Streit aus dem Fenster einer Wohnung am Nordmarkt stieß. Die Frau überlebte schwer verletzt.

Über das Schicksal der Prostituierten, ihrer Familie und der Roma in Dortmund hat die ARD eine Dokumentation mit dem Titel „Der Weg der Wanderhuren“ gedreht.

Vortrag: “Volksgemeinschaft statt Kapitalismus – Zur sozialen Demagogie der Neonazis” in Dortmund


Die Sommerpause der Veranstaltungsreihe “Was geht mich das an?” des Dortmunder Antifa-Bündnisses ist vorbei. Am Dienstag, dem 30. August, findet der nächste Vortrag statt. Das Thema der kommenden Veranstaltung lautet “Volksgemeinschaft statt Kapitalismus – Zur sozialen Demagogie der Neonazis”. Bei dem Referenten handelt es sich um Dominik Clemens, Politikwissenschaftler an der Technischen Hochschule Aachen.

Die Veranstaltung beginnt wie immer um 19.30 Uhr. Der Ort wird in Kürze bekannt gegeben.

Ankündigungstext:

“Volksgemeinschaft statt Kapitalismus? – Zur sozialen Demagogie der Neonazis”

Ob »Global dient dem Kapital – Sozial geht nur national« oder »Kapitalismus – Feind der Völker«, Neonazis gehen mit »antikapitalistischen« Parolen auf Stimmenfang. Dabei kopieren NPD und »Freie Kameradschaften« nicht nur in ihrer Agitation gegen die neoliberale Agenda 2010 linke Slogans, sondern ebenso bei der Kritik der Globalisierung. Erweitert wird dieses Spektrum durch die »Autonomen Nationalisten«, die sich als irritierende Imitation der rebellischen linken Jugendkultur geben. Gerade bei ihnen spielen »antikapitalistische« Parolen eine wichtige Rolle. Unterwürfige Mitläufer, die nach einem Führer schreien und gezielt gegen demokratische Kräfte vorgehen, inszenieren sich als Avantgarde einer völkischen Revolte gegen den »vaterlandlosen« High-Tech-Kapitalismus und recyceln die Propaganda des historischen Faschismus.
In dem Vortrag wird der Referent den völkischen »Antikapitalismus« genauer beleuchten und auch die Frage nach erfolgversprechenden Gegenstrategien stellen.

Sommer, Sonne, Antifa – Antifa Camp #11 in Oberhausen

Antifa-Camp 2011 im Ruhrgebiet [Druckluft | Oberhausen] - 03.08. - 07.08.2011

Vom 03. bis zum 07. August findet im Kulturzentrum Druckluft in Oberhausen das mittlerweile 11. Antifa Sommer-Camp statt. Neben 24 Workshops und Vorträgen bietet das Camp auch zwei Tagesseminare zu den Themen ‚Sozialstaat‘ und ‚Emanzipation und Naturbeherrschung‘ an. Konzerte, Partys und Filmvorführungen bilden den geselligen Rahmen.
Übernachtungsmöglichkeiten sind gegeben, Isomatte und Schlafsack sollten jedoch mitgebracht werden.
Das Camp-Ticket kostet 20€, die jeweiligen Tages-Tickets sind für 7€ zu haben; eine Voranmeldung ist nicht nötig. Im Preis inbegriffen ist der Zutritt zu den Veranstaltungen, Partys und Konzerten sowie vegane Verpflegung.

Programm:

Mittwoch, 3. August

19.00 Uhr
- et2c (Münster): Einführung in die marxsche Kapitalismuskritik
- Christine Kirchhoff: Gesellschaftskritik und Psychoanalyse

21.00 Uhr
- Stephan Grigat: Begriff und Gegenstand des Postnazismus
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Donnerstag, 4. August

Tagesseminar mit Christian Frings: Kritik des Sozialstaats

10.30 Uhr
- Jonathan Müller: Marxistische Faschismustheorien
- Simon Duckheim: Zum Zusammenhang von Tausch, Identität und Zerstörung bei Theodor W. Adorno

14.00 Uhr
- Daniel Markgraf: Neonazismus und extreme Rechte in NRW
- Simon Brüggemann: Sklavenhandel, Sklaverei und sich entfaltender Kapitalismus

17.00 Uhr
- Frank Engster: Revolutionstheorien
- Workshop zum Thema Öffentlichkeitsarbeit

20.00 Uhr
- Rüdiger Mats: Wirtschaft im Realsozialismus

23.00 Uhr
- Film: They were not silent
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Freitag, 5. August

Tagesseminar mit Dirk Lehmann: Emanzipation und Naturbeherrschung

10.30 Uhr
- Gruppe Brigada Hora Azul: Die Spektakel-Kritik der Situationistischen Internationalen
- Rechtshilfe – Zum Umgang mit staatlicher Repression

14.00 Uhr
- Workshop zu Strukturenschutz
- Lars Quadfasel: Kritik der Gruppe Gegenstandpunkt

17.00 Uhr
- Mobilisierungsveranstaltung gegen Naziaufmarsch in Dortmund und Einheitsfeiern in Bonn
- Initiative gegen jeden Extremismusbegriff: Kritik des Antinationalismus

20.00 Uhr
- Sven Ellmers und Werner Seppmann: Podiumsdiskussion zur marxschen Klassentheorie und ihrer aktuellen Relevanz

23.00 Uhr
- Konzert: Der Tante Renate, anschließend TheElectricTaste (Techno/Minimal) – für CampteilnehmerInnen kostenlos
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Samstag, 6. August

Tagesseminar: Bezugsgruppen bei politischen Aktionen

10.30 Uhr
- Dominik Koch: Zur Kritik des deutschen Antiamerikanismus
- Jonathan Müller: Rassismus und Antisemitismus

14.00 Uhr
- Roswitha Scholz: Zum Abstraktionstabu im Feminismus
- Jana Kleinert: (Anti)Sexismus – Eine Einführung in verschiedene Denkrichtungen

17.00 Uhr
- Antirassistisches Bildungsforum Rheinland: Rechte Erlebniswelten
- Oliver Barth: Staat, Nation, Nationalismus

20.00 Uhr
- Sonja Witte: Religion als Symptom – Psychoanalytisches Miniaturbild des Materialismus

23.00 Uhr
- Party: OhShitrobots (Indie) + CampCrew (Alltimes, Alternativ)

Sonntag: Matinée-Konzert im JKC Kamen

Am morgigen Sonntag findet im JKC Kamen ein Matinée-Konzert statt. Es spielen Just Went Black (Hamburg), Man The Change (Mannheim), Gust (Schweden) und Remember (Dortmund). Passend zur nachmittäglichen Uhrzeit (Einlass: 17 Uhr) gibt es neben Platten- und Bücherständen auch veganes Gebäck (Cupcakes, Muffins, etc.) für kleines Geld. Mit Blick auf den anstehenden Arbeits-, Schul-, Uni-, oderwasauchimmer-Tag endet das Konzert pünktlich um 22 Uhr – mit Bus und Bahn ist also eine entspannte Abreise gewährt.
Infos

RechtsRock-Ausstellung in Unna

Die Wanderausstellung »RechtsRock – Hass und Rassismus auf’s Ohr« – ausgerichtet vom Bielefelder Verein für demokratisches Handeln und dem Bielefelder Oberstufen-Kolleg – macht vom 27. Juni bis zum 22. Juli Halt im ZiB in Unna. Im Zentrum des Interesses stehen neben verschiedenen Ausprägungen und Aktualisierungen extrem rechter Musik auch allgemeine Themen mit Bezug auf Neonazismus (wie Parteien, internationale Verbindungen, ect.) – zudem werden auch Gegenstrategien thematisiert. Erweitert wurde die Ausstellung um Beiträge von Schüler_innen des Hansa Berufskollegs Unna.
Infos

Münster: „grenzfrei festival“ vom 27.-29. Mai


Kommendes Wochenende findet in Münster auf dem Schlossplatz und im internationalen Zentrum Die Brücke das antirassistische grenzfrei festival statt. Das Festival befasst sich in vier Themenblöcken (no lager, no border, no deportation, no racism) mit Migration und Rassismus in seinen vielfältigen Ausprägungen. Auch eine subjektive Komponente wird, mit der Perspektive auf Flucht und Fluchtumstände, betrachtet. Neben der Benennung von Missständen und Unterdrückungsverhältnissen, mit denen Flüchtlinge tagtäglich zu kämpfen haben, sollen auch konkret Gegenmaßnahmen entwickelt sowie eine stärkere Vernetzung der Flüchtlinge untereinander und mit Unterstützer_innen ausgebaut werden. Zu diesem Zweck wird ein buntes und breites Programm angeboten: Workshops, Diskussion, Aktionen, Theater, Kunst und vieles mehr.

Programm:

Freitag

* Eröffnung (14 Uhr)
* Rhythms of Resistance – Samba Action- Einsteiger_innen Workshop in Rhythmen und Handzeichen
* „Schattenseiten“ Szenische Darstellung über Freiheit und ihre Grenzen. Fünf Migrantinnen berichten (Quasselcafé)
* Vorurteile, Abwertungen, Intoleranz. – Vortrag (Ruth Kadalie)
* Fluchtbiografien
* Demo durch die Innenstadt:„selbst bestimmt frei bewegt. Wir bleiben gemeinsam hier! Schluss mit Diskriminierung, Bevormundung, Willkür und Isolation!” ab 18 Uhr, Schloßplatz
* Heymatfilm
* Bamako-Dakar- Karawane-Film
* abends: Musik, Theater …

Samstag

* Ein Bild von Gerechtigkeit. Workshop zum Theater der Unterdrückten
* Theater indischpakistanischer Konflikt: Fluchtursachen
* Migration als Bewegungsfreiheit. Reflektionen aus einer afrikanischen Perspektive.
* Rassismus – War da was? Funktionsweisen, Verstrickungen, Perspektiven. rassismuskritischer Workshop
* Pravde Jakhenzar – Mit offenen Augen. Jugend-Empowerment durch interkulturelle Verantwortung
* Bamako-Dakar-Karawane. Film und Diskussion
* Calais Migrant Solidarity Film und Diskussion
* Verfolgt, ermordet, vergessen. Einführung in die Geschichte des Antiziganismus
* Refugees are themselves Fighters – Input on selforganized refugee structures in Baden-Württemberg and Bayern with open discussion
* No Deprtation! Erfahrungen vom Frankfurter Flughafen
* Bitter-Süßer
* Kakao -Menschenrechte in einer Tasse heißer Schokolade. Theaterstück über (Neo-) Kolonialismus, Konsum, Spekulation und Kinderarbeit am Beispiel des Kakaoanbaus.
* Die Geschichte der Karawane für die Rechte der Flüchtlinge und Migrant_innen
* Die Kampagne „Alle bleiben!“ Stellt sich vor
* Zwischen Integration und Abschiebung. Die deutsche Asyl- und Migrationspolitik auf dem Prüfstand (Volker Maria Hügel)
* EU-Außengrenzen und Frontex. Workshop
* Au Claire de la Lune und Le Heim
* Unschuldig im Gefängnis?! – Abschiebehaft in Deutschland am Beispiel der JVA Büren (Frank Gockel)
* Workshop zum Kampf gegen Lager, Asylbewerberl eistungsgesetz und Residenzpflicht
* Die Asyl- Monologe. Dokumentarisches Theaterstück der “Bühne für Menschenrechte”, das von Menschen erzählt, die Grenzen überwunden, Verbündete gefunden und ein “Nein” nie als Antwort akzeptiert haben.
* abends: Musik, Theater …

Sonntag

* w2eu – Treffen
* offene Vernetzungstreffen
* PALadieMoL. Gesang und Gesprochenes über die politische Situation weltweit und die Waffenherstellung
* Abschluss

Für Infos, Anfahrt und dergleichen siehe hier.

Hinweis: Broschüre „Total Extrem“ als PDF

Die Antifaschistische Linke Berlin bietet auf ihrer Homepage schon seit längerer Zeit eine Broschüre mit dem Titel „Total Extrem – Die (neue) Funktion der Totalitarismus- und Extremismusideologien“ zum Download an. In diesem 76 Seiten starken Dokument versuchen die verschiedenen Autor_innen und Autor_innenkollektive hinter die hegemonial gewordene Extremismustheorie zu blicken und die vermeintliche Wissenschaftlichkeit selbiger zu entzaubern.
Generell und überhaupt eine lesenswerte Broschüre – auch für Einsteiger_innen geeignet!
Für weitere Broschüren und Texte der ALB siehe hier.
Für eine Auseinandersetzung der Antifa UNited mit diesem Thema siehe da.

DO: Das war der Euromayday

Bis zu 1000 Teilnehmer fanden am heute den Weg zum Euromayday, der zum 2. Mal am Maifeiertag in Dortmund stattfand. Mit 3 Musikwagen und zahlreichen bunten und beachtenswerten Aktionen zog die Parade vom Nordmarkt in den Westpark.

Gegen 14:00 sammelten sich die zahlreichen Teilnehmer am Nordmarkt. Hier wie auch an allen weiteren Kundgebungsorten fanden Interviews mit politisch und künstlerisch Aktiven aus Dortmund statt. Am Nordmarkt waren vor allem die Zustände in der Nordstadt und die Hetze der bürgerlichen Politiker dagegen Thema. Mit Schildern, Sprechblasen und Transparenten ausgestattet ging es los in Richtung Innenstadt.

Auf dem Weg zur nächsten Zwischenkundgebung wurde die Wache Nord der Dortmunder Polizei mit roten Farbflaschen attackiert. Die Polizisten der Wache Nord sind maßgeblich an der aktuellen Repression gegen Bulgarische und Rumänische Migrant_innen in der Nordstadt beteiligt, extra zu diesem Zweck wurde die Belegschaft der Wache erst kürzlich deutlich aufgestockt.

Vor der Kneipe “Hirsch-Q” auf der Brückstraße fand die erste Zwischenkundgebung statt. Die Kneipe war in den letzten Jahren immer wieder Ziel von Angriffen durch Dortmunder Nazis, zuletzt vor vier Monaten. In Interviews berichtete ein Mitarbeiter des Lokals von den Angriffen und den seltenen juristischen Konsequenzen für die Angreifer. Ein Vertreter des Dortmunder Antifa-Bündnisses (DAB) wurde zur Naziszene in Dortmund befragt. Als sich die Demo wieder in Bewegung setzen wollte, erschienen auf dem Dach eines nahen Gebäudes mehrere Menschen in Kostümen, die die Parade mit Konfettikanonen, Luftballons und Antifafahnen grüßten und Transparente entrollten, die leider durch den Wind schlecht lesbar waren.

Die Demonstranten zogen weiter zum Schauspielhaus, wo im Rahmen eines Interviews von der Kunstaktion „Unbehaust – 100 Zelte Kunst“ berichtet wurde, die sich mit Obdachlosigkeit beschäftigt. Ebenfalls am Schauspielhaus stellten sich die Aktivisten der Kampagne UZDO vor, die ein selbstverwaltetes Kulturzentrum für Dortmund fordern. Der Aufbruch zur nächsten Zwischenkundgebung wurde auch hier von einer Performance begleitet: Die kostumierten Schauspieler_innen des Theaters Dortmund und der Reihe “Stadt ohne Geld” schlossen sich der Demo an und trugen ihr Motto “Wir machen uns die Stadt zur Leinwand” mit einem gigantischen Transparent in die Parade.

Der letzte Zwischenhalt fand am “Dortmunder U” statt, wo der Journalist Stefan Laurin vom Blog “Ruhrbarone” Fragen zur Kulturhauptstadt und der Kritik an Projekten wie dem “Dortmunder U” beantwortete. Zum Thema Zivilcourage gegen Nazis sprach “Taxi Tom.” Während der Zwischenkundgebung wurde der gesamte Vorplatz des “U” mit Straßenkreide bemalt.

Vom “U” zog die Parade zu ihrer vierten und letzten Station, dem Westpark. Hier klang die Demonstration mit Grußwörtern und Vorstellungen von anderen Kampagnen, wie z.B. “Du It Yourself” aus Duisburg, aus.

Das Dortmunder Antifa-Bündnis freut sich, dass auch im zweiten Jahr der Euromayday in Dortmund zu einem derartigen Erfolg geworden ist. Es hat uns Spass gemacht, mit vielen verschiedenen Kämpfenden aus Dortmund und der Umgebung auf die Straße zu gehen, Aktuelles über ihre Projekte, Tätigkeitsfelder und Themenschwerpunkte zu erfahren, und auf dem Weg die vorzügliche Musik von den Lautsprecherwagen des Euromayday-Bündnisses, der Beatplantation und von Feel Vergnügen zu genießen.

Quelle: Dortmunder Antifa Bündnis

03./05. Mai | VHS: Neonazis im Fan-Spektrum und in der Parteienlandschaft

Diese Woche präsentiert die VHS Kamen/Bönen gleich zwei Vorträge im Rahmen ihrer Veranstaltungsreihe über die extreme Rechte.
Den Anfang macht am Dienstag, den 03. Mai, Sebastian Walleit von der Fanbetreuung Borussia Dortmund mit dem Vortrag Wenn der Fan nicht schwarz-gelb, sondern braun ist… – Von der „Borussenfront“ zum ‚Fan-Projekt‘. Im Mittelpunkt soll hier, wie der Titel schon andeutet, der Zusammenhang zwischen Fan-Gruppierungen und neonazistischer Szene in Dortmund stehen, inklusive Entstehung, Entwicklung und Gegenaktionen.
Der zweite Vortrag, am 05. Mai, hält Jürgen Peters über Rechtsextreme Parteien und ihr Weltbild: „Der Vortrag nimmt die extrem rechte Parteienlandschaft mit Schwerpunkt auf NPD und „pro NRW“ unter die Lupe. Was verbindet und was trennt sie ideologisch, programmatisch und strategisch? Welche Themen und Aktionsformen stellen sie in den Vordergrund? Wie stark und präsent sind sie, und welche Veränderungen in der Parteienlandschaft sind zu erwarten?“

Beginn ist beide Male um 20 Uhr in Raum 04 (Am Geist 1, Kamen).
Ein Besuch wird wärmstens empfohlen.
Für weitere Details und die anstehenden Termine der Vortragsreihe siehe hier.

DER RECHTE RAND: Dresden Extra

Das antifaschistische Magazin DER RECHTE RAND befasst sich in seiner Ausgabe März/April schwerpunktmäßig mit dem Mythos Dresden, mit den darauf bezogenen, jährlich (nicht-)stattfindenen Aufmärschen der rechten Szene und – aus aktuellem Anlass – mit der wiederholten Verhinderung selbiger durch ein breites antifaschistisches Blockade-Bündnis. Die Artikel zu diesem Schwerpunkt sind im Rahmen eines Dresden Extras als pdf-Datei abrufbar (Hier). Durchaus empfehlenswert!